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Gedichte die trösten

Nicht jeder kann die Trauer um ein Tier nachvollziehen. Wir schon, denn wir haben dieses Leid schon selbst erfahren müssen. Für alle, die Ähnliches fühlen, gibt es hier eine Sammlung schöner Gedichte rund um Abschied und Trauer.

Über mehr Gedichte von Ihnen an dieser Stelle würden wir uns sehr freuen. Schicken Sie uns Ihre Gedichte einfach zu.

Wer je so einen Freund besessen
Wer je so einen Freund besessen,
dessen Leben ist so reich
Die sanften Augen kann man nie vergessen,
ihre Treue keinem gleicht.
Die Liebe, Frohsinn, Mut uns geben
in ihrem viel zu kurzen Leben
sie wachen über uns auf Erden
auch wenn sie wieder Sternlein werden.
Author: unbekannt Quelle: eingeschickt am 23.01.2009
   
Die Sonne trug Trauer
und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg
und die Tiere verstummten, denn es war ein Engel, der in Liebe starb.
Author: unbekannt Quelle: eingeschickt am 18.04.2008
   
Für meinen Freund Putzi
Lieber Putzi
du brachtest mir Hoffnung, du brachtest mir glück
du brachtest mir an jedem schlechten Tag meine Lebensfreude zurück
Deine Augen so groß und leuchtend wie das Meer
Dich nicht noch einmal in den Arm nehmen zu können fällt mir schwer
Du brachtst mich zum lachen und gabst mir Kraft
unsere Spaziergänge haben so viel Spaß gemacht
Durch den Wald, über Blumenwiesen im Sonnenschein
glücklich zusammen und niemals allein
deine strahlenden Augen und deine Freude beim rennen
ich konnte mich glücklich schätzen Dich zu kennen
dein treuer Blick der zu mir aufschaut
so tiefgründig ehrlich, bedingungslos vertraut
dein streben nach glück und es allen recht zu machen
wie oft musste ich über deine späße lachen
fremde Waldwege und wir wussten nicht wohin
Du gingst voraus und führtest mich dorthin
deine Dankbarkeit in mich aufgenommen zu jeder Zeit
Bilder eingraviert für die Ewigkeit
ich kann es nicht glauben, kann es nicht verstehen
unsere Liebe, grenzenlos, doch musstest du gehen
auch wenn du fort bist, meine Seele vergisst nie
mein Herz umschließt dich, bist immer bei mir
Mein treuer Freund, für alles Danke ich Dir.
Author: Beate W. Quelle: eingeschickt am 26.10.2008
   
Für meine Katze Lady
Leihe mir ein kleines Kätzchen

Ich will dir ein kleines Kätzchen für eine Weile leihen
hat Gott gesagt.
Damit du es lieben kannst, solange es lebt
und trauern, wenn es tot ist.

Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre,
vielleicht auch zwei oder drei
Wirst du darauf aufpassen, für mich,
bis ich es zurückrufe?

Sie wird dich bezaubern
um dich zu erfreuen
und sollte ihr Bleiben nur kurz sein,
du hast immer die Erinnerungen
um dich zu trösten.

Ich kann dir nicht versprechen, dass sie bleiben wird
weil alles von der Erde zurückkehren muss,
aber es gibt eine Aufgabe, die
dieses Kätzchen lernen muss.

Ich habe auf der ganzen Welt
nach dem richtigen Lehrer gesucht.
Und von allen Leuten, die die Erde bevölkern
hab ich dich auserwählt

Willst du ihr all deine Liebe geben
und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war?
Und mich auch nicht hassen
wenn ich das Kätzchen zu mir heim hole?

Mein Herz antwortete
“mein Herr, dies soll geschehen”
Für all die Freuden, die dieses Kätzchen bringt
werde ich das Risiko der Trauer eingehen.

Wir werden sie mit Zärtlichkeit beschützen
und sie lieben, solange wir dürfen.
Und für das Glück, das wir erfahren durften
werden wir für immer dankbar sein.

Aber solltest du sie früher zurückrufen,
viel früher, als geplant
werden wir die tiefe Trauer meistern
und versuchen, zu verstehen.

Wenn wir es mit unserer Liebe geschafft haben
deine Wünsche zu erfüllen
in Erinnerung an ihre süße Liebe.
Bitte hilf uns in unserer Trauer

Wenn unser geliebtes Kätzchen
diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt,
schicke uns doch bitte eine andere bedürftige Seele
Um sie ihr Leben lang zu lieben.
Author: Moni Quelle: eingeschickt am 02.04.2008
   
Für meinen Billie
Nun bist du geboren,
und ich beschütze dich.
Auf allen deinen Wegen
kannst du vertraun auf mich.

Ich helf dir groß zu werden,
und du kannst auf mich baun.
Ich nehm dich in die Arme,
du kannst mir stets vertraun.

Du liebevolles Kerlchen,
noch blind, doch seidenweich,
wirst du erst einmal groß sein,
begehst du jeden Streich.

Mein lieber kleiner Kater,
du mit dem Tigerkleid,
träum schön in deinem Körbchen -
der Morgen ist noch weit.

Wie im Flug vergeht die Zeit
und du wirst stark und groß.
Doch willst du schmusen, Katertier,
dann komm auf meinen Schoß.

Hab ich mal Sorgen oder Kummer,
umarme ich dich schnell.
Gibst mir Geborgenheit und Mut,
ich weine in dein Fell.

Vergangen sind die Jahre.
Nun bist du alt und krank.
Ich tröste dich, so gut ich kann.
für deine Liebe - Dank.
Author: Christine Schrick Quelle: eingeschickt am 31.01.2008
   
Für Ludwig.
Ich kann es noch nicht fassen,
mitten im Sommer hat mich mein kleiner Sonnenschein verlassen.
Vier Jahre war er mein ganzes Glück.
Mit Augen voller Tränen blicke ich zurück.
Er war noch so klein, als man ihn zu mir brachte
Und mir mit seinen Späßen gute Laune machte.
Er war ein Löwenköpfchen und hatte von einem Löwen wohl das Herz!
Deshalb auch mein ach so großer Schmerz.

Abends schieden wir zur guten Nacht,
am Morgen war er da, wenn ich erwacht.
Wir verlebten Tage voller Wonne –
Bis sie unterging, die Sonne.

Er hauchte sein kleines Leben aus –
Ich war weit fort von zu aus!
Ach, ich würd’ mein halbes Leben geben,
ihn noch einmal zu erleben!

Ich vermisse seine feuchten Bussi’s in meinem Gesicht,
das Trappeln seiner Pfötchen auf dem Teppich hör’ ich nicht,
nie wieder seine lustigen Bocksprünge durch alle Zimmer.
Deshalb wird mein Kummer immer schlimmer.

Ich habe einen wundervollen Freund verloren,
Ludwig, mein Kaninchen mit den langen Ohren,
und dem kecken Haarschopf auf dem Kopf,
was warst Du für ein süßer Tropf!

Ludi, ich danke Dir für all Deine Liebe und Fröhlichkeit –
Ich werde dich nie vergessen bis in alle Ewigkeit!
Author: Sonja Schröder Quelle: eingeschickt am 20.01.2008
   
Für Kaninchen Moki
Moki – unser großer weißer Riese
lag zufrieden auf der Wiese,
buddelte Gänge in den Garten,
mochte nicht gern lang auf das Futter warten,
stand gelassen über allen Dingen,
lief nicht weg, wenn wir sie fingen,
hatte 2 Kaninchenmänner an ihrer Seite,
liebte des Balkonien`s Weite,
liebte ihr Herrchen noch viel mehr –

Moki, wir vermissen dich so sehr!
Author: K. Volbracht Quelle: eingeschickt am 20.01.2008
   
Für Elisabeth und Tomi und Kater Edy gewidmet
In der Schweiz, im Ort Noiraigue
arbeiten zwei Frauen von früh bis spät.
Sie geben Liebe und Quartiere
für jung und alte Katzentiere.
 
Für kleine Streuner ohne Mutter,
für kranke Katzen gibt es Futter.
Im Winter schaffen warme Plätzchen
Wohlgefühle für die Kätzchen.
 
Jedoch herrscht nicht nur Glück und Freude.
Es gibt auch böse, schlechte Leute.
Diejenigen, die Katzen hassen;
dafür mußt Edy sein Leben lassen.
 
Der zutrauliche Edy, die kleine Gestalt,
hat nicht gerechnet mit der Menschen Gewalt.
Den Schmerz, den er litt, kann keiner ermessen.
Doch wir werden Edy niemals vergessen.
 
S.O.S.-Katzenfrauen werden nicht müde.
Sie geben den Kätzchen Liebe und Güte.
Oft hilflos, ausgesetzt oder allein -
in S.O.S.-Chats finden alle ein Heim.
Author: Christine Schrick Quelle: eingeschickt am 18.01.2008
   
Treue
Das mir mein Hund viel lieber sei,
denkst Du oh Mensch sei Sünde.
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.
Author: H.S. Quelle: eingeschickt am 06.01.2008
   
Jochen und Olli
Hallo lieber Jochen,

heute Nacht war es, es war kein Traum.
Wir liefen wie immer zu dem grossen Baum
Dort hab ich gewartet, Du glaubtest es kaum.
Der alte Weg, er war uns bekannt,
wie oft sind wir hier entlang gerannt,
nur noch wenige Schritte, dann kehrten wir zurück,
Ich wollte nicht fragen, doch Du spürtest meinen Blick,
Du nahmst mich auf den Arm und hast mich ganz fest gedrückt.

Es geht mir nicht gut, schon seit Tagen,
wir müssen zum Arzt, brauchst mich nicht fragen,
lass uns heute Abend gehen
dann werden wir weitersehen.
Aber vorher lass mich noch ein bisschen ruhn,
denn hier kann mir niemand was tun.
Bald ist es soweit, darf Dir nichts sagen,
Du weinst ja schon Jochen, bitte nicht verzagen.

Heute mittag kam Olli, ach hab ich mich gefreut,
auch er drückte mich, auch ihm tat ich leid.
Ich sagte, sag Grüsse zu meiner Schwester,
sei weiterhin lieb zu ihr, dass sie nicht heult.
Leb wohl lieber Olli, aber sag nichts zu Jochen,
er hat so viel Angst, schon seit Wochen.
Er sorgt sich um mich und kann nichts tun,
es ist wohl mein Alter, bald kann ich ruhn.

Nun ist es Zeit, wir müssen nun gehen,
ein letzter Blick in die Runde,
wie gern würd ich dies hier wiedersehen.
Auch Jochen spürt meinen traurigen Blick,
ich geb ihm die Pfote, blick nicht zurück,
schau auf die Hecken und Sträucher,
auf den grossen Baum,
nein es ist wahr, es ist kein Traum.

Es ist wie ich dachte, mein Herzchen ist lahm,
Sie sagten zu Jochen, wir wissen nicht,
wie man es retten kann.
Ach lieber Jochen nun weine nicht,
denk an die schöne Zeit,
mit mir kleiner Wicht.
Denk an die vielen schönen Stunden,
dann reisst es keine Wunden.

Leb wohl lieber Jochen, vergesst mich nicht,
lasst ein kleines Plätzchen in Eurem Herz,
für mich kleinen Wicht.
Halt stop, Drück mich ein letztes Mal
ich hab Dich lieb, zwölf Jahre ist eine gute Zahl.
Solange war ich bei Dir, mein lieber Jochen,
jetzt hör ich auch Dein Herzchen pochen.
Bitte geh jetzt, ich winke Dir zu,
laut hör ich Dich schluchzen, bringt mich zur Ruh.

Lasst es ein letztes Mal sagen, es ist kein Traum,
jetzt sehe ich wieder den grossen Baum,
mein lieber Jochen, ihr seid alle da,
ich kann euch sehen, nun ist alles klar.
Im Himmel bin ich, dort gibt es keine Träume,
nur Hecken, Sträucher und grosse Bäume.
Es war so schön die Zeit mit Dir,
ich musste fort und Du bliebst hier.

Leb wohl lieber Jochen
Author: Jochen Heck Quelle: www.yorkieinfo.de
   
Dein Tag
An dem Tag ,an dem du gehst
wird der Mond die Sonne verdunkeln,
wird der Wind Stille einkehren lassen,
werden die Tiere sich Schutz suchen
und ich eine Kerze anzünden,
um mich – an Dich – zu erinnern.

An dem Tag an dem du gehst,
wird die Sonne den Mond überstrahlen,
wird der Wind sanft Stille fortblasen,
werden die Tiere neugierig hervorkriechen
und ich im Schein der Kerze
erinnernd der Zukunft entgegenlächeln.
Author: E.A. Kestenbaum Quelle: eingeschickt am 16.12.2007
   
Wenn Hunde reden könnten...
Ein Jahr kündigte sein Ende an
Und eine neue Zeit begann.
Eine kleine Hündin kam in unsere Welt.
Sie wünschte Mut, Geduld, Vertrauen und Vergebung.
Sie wollte Glück, Freude und Frieden.
Ihre Augen strahlten offen mit dem Blick der Unschuld:
„Danke - Ich bin…“
Es kam die Zeit des Erwachens.
Die junge Hündin hütete alleine das Haus.
Sie leerte Wäschekorb und Mülleimer,
reinigte Geschirr und sortierte die Wäsche.
Das Chaos begrüßte uns an der Haustüre
Und der Eifer der Hündin gab uns den Mut:
„Bitte – Öffnet die Augen.“
Es kam die Zeit der Beständigkeit.
Die kluge Hündin schlich zum Kinderbett.
Dort bewachte sie die Welt der Träume
Und sie erfreuten sich an der Gemeinsamkeit.
Ruhe und Stärke prägte ihre Anwesenheit
Und die Hundeseele flüsterte zum Kinderherz:
„Glaub’ mir – Du bist nicht allein’.“
Es kam die Zeit der Hingabe.
Die trächtige Hündin weckte in uns Erwartung.
Unser Schlaf schenkte ihr die Verantwortung
Und in der Ruhe gebar sie ihre Welpen.
Dann vertrieb sie unsere Müdigkeit
Und der Stolz der Hündin strahlte uns an:
„Vertraut mir – Steht auf und kommt.“
Es kam die Zeit der Erkenntnis.
Die treue Hündin begleitete das Kind.
Im Spiel gingen ihre Ziele auseinander
Und aus Zweisamkeit wurde Einsamkeit.
Der Eigensinn wich der Sehnsucht
nach dem Gefühl, dass Herzen verbindet:
„Vergib’ mir – Ich liebe Dich.“
Ein Leben kündigte sein Ende an
Und eine neue Zeit begann.
Eine alte Hündin verließ unsere Welt.
Sie lehrte Mut, Geduld, Vertrauen und Vergebung.
Sie schenkte Glück, Freude und Frieden.
Ihre Augen offenbarten mit dem Blick der Weisheit:
„Wir sind – Öffnet Eure Herzen…
… lasst sie leben und ihr hört,

„Wenn Hunde reden…“
BaccAmina
Author: Gabriele Peters Quelle: eingeschickt am 10.12.2007
   
Aus weiten Fernen
Weine nicht um mich,
ich bin in jenen Welten wo alles
Leid und alle Qual versiegt:
Lass aus Vergangenem nur noch das
Schöne gelten, der Traum von Glück
der hinter uns nun liegt.

Oh weine nicht
Uns kann der Tod nicht trennen,
ich sehe all Dein Leid so wie ich einst es sah;
Was Dich betrübt kann ich auch jetzt erkennen
und bleibe deiner Seele nah.

Doch Du sollst leben und wenn
Dein Blick sich wendet himmelwärts
lösend all Dein Weh, dann sei gewiß;
dass ich aus weiten Fernen Dich
segnend grüsse und Dein Glück erfleh !
Author: Quelle: eingeschickt am 05.12.2007
   
Billy und Jochen
Hallo lieber Billy

wir mussten uns trennen, wir wollten es nicht.
Sie sagten es ist gut für Dich.

Lieber Billy, ich weiß nicht ob es stimmt, was soll ich nur tun.
Mein Kopf dröhnt, mir zittert die Stimme.
Ich verstehe mich nicht.
Ich sagte "Leb wohl kleiner Billy". Es tut mir so leid.
Ich kann nicht bleiben, kann Dich nicht leiden sehn.
Du schaust so traurig und kannst es nicht verstehen.

Lieber Billy, Du schaust mich an, Deine Augen sagen mir
lass mich nicht allein, lass mich bleiben bei dir.
Tränen fließen über mein Gesicht, oh lieber Gott
lass ihn bleiben, nimm ihn nicht fort.
Sie sagen, Du musst Dich entscheiden,
es ist das Beste für Billy, lass ihn nicht leiden.

Lieber Billy, ich spüre Deine Wärme, Dein kleines Herzchen
ich drück Dich ganz fest, Du fühlst Dich geborgen.
Was soll ich nur tun, ich will weiter für Dich sorgen.
Ich will Dich vorm Tode retten,
wollte Dich befreien von dem Schrecken
doch Sie sagen, Du kannst Billy nicht retten.

Lieber Billy, ohnmächtig höre ich die Worte und schaue Dich an,
mein kleiner Billy, es schmerzt so sehr.
Was soll ich nur tun, bald gibt es Dich nicht mehr.
Die Minuten verinnen, verzeih mir mein Freund.
Du bist mein Licht des Sonnenscheins,
ich schließ Dich in mein Herz, du bist nicht allein.

Lieber Billy, zwölf Jahre waren wir zusammen, nun bist Du gegangen.
So lustig, so lieb und treu von der Krankheit gefangen.
Nie hast Du geklagt hast immer nur geschaut,
Warst in der Hoffnung hast an mich geglaubt.
Ich hielt Dich fest, Dein kleiner Körper zitterte,
Du sahst mich an, warst nicht verbittert.

Lieber Billy, nun bist Du fort, an einem anderen Ort
Bestimmt ohne Schmerzen ohne Leiden.
Bald werden wir uns wieder vereinen.
Hast mich immer treu begleitet
In meinem Herz, danke ich dafür,
Leb wohl kleiner Billy, in meinen Träumen bist Du immer noch hier.

Dein Freund Jochen


Hallo lieber Jochen

heute Nacht war es, es war kein Traum.
Wir liefen wie immer zu dem großen Baum
Dort hab ich gewartet, Du glaubtest es kaum.
Der alte Weg, er war uns bekannt,
wie oft sind wir hier entlang gerannt,
nur noch wenige Schritte, dann kehrten wir zurück,
Ich wollte nicht fragen, doch Du spürtest meinen Blick,
Du nahmst mich auf den Arm und hast mich ganz fest gedrückt.

Es geht mir nicht gut, schon seit Tagen,
wir müssen zum Arzt, brauchst mich nicht fragen,
lass uns heute Abend gehen
dann werden wir weitersehen.
Aber vorher lass mich noch ein bisschen ruhn,
denn hier kann mir niemand was tun.
Bald ist es soweit, darf Dir nichts sagen,
Du weinst ja schon Jochen, bitte nicht verzagen.

Heute Mittag kam Olli, ach hab ich mich gefreut,
auch er drückte mich, auch ihm tat ich leid.
Ich sagte, sag Grüße zu meiner Schwester,
sei weiterhin lieb zu ihr, dass sie nicht heult.
Leb wohl lieber Olli, aber sag nichts zu Jochen,
er hat so viel Angst, schon seit Wochen.
Er sorgt sich um mich und kann nichts tun,
es ist wohl mein Alter, bald kann ich ruhn.

Nun ist es Zeit, wir müssen nun gehen,
ein letzter Blick in die Runde,
wie gern würd ich dies hier wiedersehen.
Auch Jochen spürt meinen traurigen Blick,
ich geb ihm die Pfote, blick nicht zurück,
schau auf die Hecken und Sträucher,
auf den großen Baum,
nein es ist wahr, es ist kein Traum.

Es ist wie ich dachte, mein Herzchen ist lahm,
Sie sagten zu Jochen, wir wissen nicht,
wie man es retten kann.
Ach lieber Jochen nun weine nicht,
denk an die schöne Zeit,
mit mir kleiner Wicht.
Denk an die vielen schönen Stunden,
dann reißt es keine Wunden.

Leb wohl lieber Jochen, vergesst mich nicht,
lasst ein kleines Plätzchen in Eurem Herz,
für mich kleinen Wicht.
Halt stopp, Drück mich ein letztes Mal
ich hab Dich lieb, zwölf Jahre ist eine gute Zahl.
Solange war ich bei Dir, mein lieber Jochen,
jetzt hör ich auch Dein Herzchen pochen.
Bitte geh jetzt, ich winke Dir zu,
laut hör ich Dich schluchzen, bringt mich zur Ruh.

Lasst es ein letztes Mal sagen, es ist kein Traum,
jetzt sehe ich wieder den grossen Baum,
mein lieber Jochen, ihr seid alle da,
ich kann euch sehen, nun ist alles klar.
Im Himmel bin ich, dort gibt es keine Träume,
nur Hecken, Sträucher und grosse Bäume.
Es war so schön die Zeit mit Dir,
ich musste fort und Du bliebst hier.

Dein Freund Billy
Author: Jochen Heck Quelle: www.yorkieinfo.de
   
Augen voller Licht
Bei jedem Regen,
sendet er Dir einen Tropfen...

Und immer wenn es schneit,
ist eine Flocke von ihm an Dich dabei...

Er wird immer einen Sonnenstrahl schicken
und eine Wolke hat er für Dich parat...

Mit einem Windhauch wird er Dich streicheln...
Jeder Regenbogen ist der Beweis!!!

Unsere Toten sind nicht abwesend
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht
in unsere Augen voller Tränen...
Author: Quelle: eingeschickt am 13.10.2007
   
Warte ein Weilchen…
Warte ein Weilchen nur auf mich,
eines Tages folge ich, Dir ins Regenbogenland,
allen die leben noch unbekannt.

Dort wo Freunde sich nie mehr trennen,
werden wir gemeinsam über Wiesen rennen.
Dort wo immer die Sonne scheint,
wo die Wunden heilen, kein Herz mehr weint,
werden wir wieder zusammen sein,
nie mehr getrennt, nie mehr allein.

Diese Hoffnung habe ich,
also warte ein Weilchen nur auf mich.
Mein Freund auf vier Pfoten, dann sind wir vereint,
im Land wo die Sonne wieder scheint.
Author: Quelle: eingeschickt am 10.10.2007
   
Mein Freund auf vier Pfoten
Mein Freund auf vier Pfoten, du bewegst dich nicht mehr.
Mein Freund auf vier Pfoten, dein Platz im Zimmer bleibt leer.

Mein Freund auf vier Pfoten voll Trauer und Schmerz,
schreit es nach dir, mein blutendes Herz.

Mein Freund auf vier Pfoten, die Zeit scheint stillzustehen,
überall kann ich dich sitzen sehen.

Mein Freund auf vier Pfoten, Tränen im Gesicht,
weil dein leerer Platz jede Hoffnung zerbricht,
dass du zurückkehrst irgendwann,
denn der Tod gibt nicht wieder, wen er mal nahm.

Ich danke dir für alles, mein Engel, meine Seele, mein Freund,
irgendwo, irgendwann sind wir wieder vereint.
Author: Quelle: eingeschickt am 08.10.2007
   
Ich bin überall
Steht nicht an meinem Grab und weint

Ich bin nicht da - ich schlafe nicht

Ich bin überall

Ich bin einer von tausend Winden, die wehen

Ich bin ein Diamantglitzern in Schnee

Ich bin das Sonnenlicht auf einer duftenden Blüte

Ich bin ein Tropfen des sanften Herbstregens,

wenn Du erwachst in der Morgenstille.

Ich bin das schnelle aufsteigende Gleiten

von stillen Vögeln in anmutigem Flug.

Bin der helle Schein eines Sterns bei Nacht.

Steht nicht an meinem Grab und weint,

denn ich bin nicht da - bin nie gestorben

Ich bin überall
Author: Quelle: eingeschickt am 14.09.2007
   
Liebes Herrchen, tröste Dich
Liebes Herrchen, tröste Dich,
ich weiß, wie sehr Du liebtest mich,
und auch mein Herz schlug nur für Dich,
ich nie von Deiner Seite wich.
Verband uns traute Zweisamkeit,
und liebten wir es rauszugehn,

des abends die Geruhsamkeit,
liess manche Sorge schnell vergehn.
Kann ich Dich nun nicht mehr begleiten,
so wird mein Geist Dich doch geleiten,
meine Nase kennt jede Wiese,
jeden Windzug, welcher blies.
Wirst an allbekannten Stellen
auch erinnert sein ans Bellen,
wenn Du andere Hunde siehst
und vor Deinen Tränen fliehst.
Doch so soll Dich trösten eins:
Du warst mein Licht des Sonnenscheins,
gabst Futter mir und auch ein Dach,
dafür ich hielt Dir treu die Wacht.
Nie verlorn geht diese Liebe,
unerfüllt sie doch erst bliebe,
wenn einander nicht gedacht,
Erinnerung nicht in uns wacht.
Drum gedenke meiner immer,
sonst der Schmerz wird sein noch schlimmer.
Schliess mich in Dein Herz fest ein,
dann werd ich ewig bei Dir sein.
Sind die Tränen reich geflossen,
denk auch an meine Artgenossen.
Mancher sitzt gar wie in Trance
im Zwinger, hoffend auf die Chance,
welch Du bereit wärst, ihm zu geben
und erneut zu zweit zu leben.
Reich erfüllt von Stolz und Mut
tät nun ein neues Tier Dir gut.
Author: Quelle: eingeschickt am 31.08.2007
   
Das Blatt
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.

Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt, ganz klein, war ein Teil von meinem Leben.

Drum wird das kleine Blatt mir auch, immer wieder fehlen.
Author: Annika Quelle: eingeschickt am 15.05.2007
   
Testament und Letzter Wille eines Hundes
Ich besitze wenige Güter, die ich hinterlassen kann.
Nichts Wertvolles ist mein Eigentum, außer meiner Liebe und meinem Glück.
Ich bitte meine Besitzer, dass sie mich immer im Gedächtnis behalten, aber
sie nicht wegen mir leiden.
In meinem Leben bemühte ich mich ihnen ein Trost in traurigen Momenten und
Freude in ihrem Glück zu sein.
Es tut mir weh ihnen mit meinem Tod Kummer zu bereiten.
Die Stunde des Abschieds ist gekommen und es fällt mir schwer sie zu
verlassen, aber zu sterben wird nicht traurig sein, denn (im Gegensatz zum
Menschen) fürchtet der Hund nicht den Tod.
Eine große Bitte noch; ich hörte oft von meinen Menschen ''wenn er stirbt,
wollen wir keinen Hund mehr. Wir lieben ihn so sehr, dass wir keinen anderen
haben möchten".
Ich bitte meine Menschen sich aus Liebe zu mir, wieder einen Hund
aufzunehmen. Es nicht zu tun, wäre eine traurige Erinnerung an mein
Andenken. Ich möchte die Gewissheit haben, dass sie gerade weil ich in ihrer
Familie lebte nun nicht mehr ohne Hund leben können.
Ich war nie eifersüchtig oder erbärmlich, spielte mit der schwarzen Katze,
teilte in kalten Tagen den Teppich mit ihr und all die anderen Dinge aus
Treue und Liebe.
Ich hinterlasse meinem Nachfolger mein Halsband und die Leine und wünsche
ihm, dass er - wie ich - das Glück in diesem Haus genießt.
Das letzte Abschiedswort an meine Lieben: "Wenn Ihr mein Grab besucht, denkt
an mich voller Traurigkeit, aber auch mit dem Wissen, dass hier eine Kreatur
ruht, die Euch liebte. So tief mein Schlaf auch sein mag, ich werde Euch
hören und selbst die große Macht des Todes wird nicht verhindern können,
dass meine Seele (Geist) dankbar mit dem Schwanz wedelt.
Author: Quelle: eingeschickt am 06.05.2007
   
Heller Stern
Nichts ist vergänglicher als unser irdisches Dasein,
doch das Leben beginnt neu, durch die Erinnerung an mich,
durch das was ich im Herzen bei Euch allen hinterlassen habe.
Ich werde bei euch sein als heller Stern wenn Ihr mich sucht
am Firmament des allgegenwärtigen Reiches Gottes
Author: Quelle: eingeschickt am 19.03.2007
   
Ich würde Meilen gehen
Ich frage mich,
wann ist dieser Schmerz besiegt,
der so schwer in meinem Herzen liegt.
Wann werde ich das je begreifen,
und nicht mehr hilflos ins Leere greifen.
Ich würde Meilen gehen,
um Dich noch einmal zu sehn.
Author: Quelle: eingeschickt am 19.03.2007
   
Weine nicht um mich
Weine nicht um mich, da ich jetzt hinausging in die sanfte Nacht.
Trauere, wenn du willst, aber nicht lang, dem Flug meiner Seele hinterher.
Ich hab jetzt Frieden, meine Seele hat jetzt Ruh, Tränen braucht es nicht
dazu.
Es gibt keinen Schmerz, ich leide nicht und auch die Angst ist weg.
Mach deinen Kopf für andere frei, ich lebe in deinem Herzen fort.
Vergiss meinen Lebenskampf.
Vergrab dich nicht im Jammertal, sondern freu dich ......ich hab
gelebt.........mit dir.
Author: Quelle: eingeschickt am 19.03.2007
   
So wie ein neuer Morgen
So wie ein neuer Morgen
in jeder Nacht verborgen liegt
und jedes Ende einen neuen Anfang in sich trägt,
so wird auch deine Trauer sich wandeln.
Sie wird zu einer tiefen Dankbarkeit werden,
in der all das sicher geborgen ist,
was euch so innig verbunden hat.
Zu einer Dankbarkeit,
in der die Freude eines Tages wieder ganz zu dir zurückkehren wird.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Die Hoffnung ist an deiner Seite
Die Hoffnung ist an deiner Seite,
wie lange und dunkle dein Weg durch die Trauer auch sein mag.
Sie begleitet dich und gibt dir immer wieder Halt.
Still und geduldig wartet sie, bis dein Herz bereit ist,
das, was dir neu geschenkt wird, vertrauensvoll anzunehmen.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Geschenke der Vergangenheit
Was immer deine Erinnerungen dir auch erzählen:
Sie sind Geschenke der Vergangeheit an dich,
kleine Kostbarkeiten, die dir ganz alleine gehören.
Ich wünsche dir den Mut, sie in dein Herz zu rufen,
wenn du dich nach ihnen sehnst.
Aber auch die Kraft, sie wieder in dein Innerstes zurückzulegen,
wenn das Leben deine ganze Aufmerksamkeit braucht.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Wie schön wird es sein
Wie schön wird es sein,
wenn sich einst die Hoffnung erfüllt,
die wir im Herzen tragen: einander wiederzusehen.
Wie schön wird es sein,
wenn wir einst voll Liebe von dem Tier erwartet werden,
dem hier unsere ganze Sehnsucht gilt.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Ein Tier, in dem dir die Liebe begegnet ist
Ein Tier, in dem dir die Liebe begegnet ist,
kannst du nicht wirklich verlieren,
auch wenn es sich wieder von dir trennen muss.
Denn es wird nicht gehen, ohne etwas von dir mitzunehmen
und etwas unsagbar Schönes in dir zurückzulassen:
Das stille Wissen, dass eure Seelen sich nun so nah sind wie nie zuvor.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
So fern und doch ganz nah
So fern und doch ganz nah sind die Tiere, um die wir weinen.
Sie sind fern aller Trauer, fern aller Dunkelheit, fern allem Leid und so
fern unserer Welt.
Sie sind ganz in der Freude, ganz im Licht, ganz in der Liebe und ganz nah
unserem Herzen.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Grenzen sind gefallen
Grenzen sind gefallen,
Raum und Zeit zählen nicht mehr.
Das Tier, das zu uns gehörte, ist nicht mehr an unserer Seite.

Aber das ist seine Liebe,
Die uns begleitet und beschützt,
die uns umarmt und tröstet
und die für immer bei uns bleibt.

Der Tod ist die Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Du möchtest nein sagen
Du möchtest nein sagen,
wenn das Tier dich verlassen muss,
dem dein ganzes Herz gehört.
Nein, bitte nicht. Du möchtest sagen,
bleib doch, ich liebe Dich.

Es aber braucht dein Ja,
Um gehen zu können,
Um die Geborgenheit zu finden,
Nach der seine Seele sich sehnt.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Wir bleiben uns nah
Wir bleiben uns nah,
auch wenn wir Abschied nehmen müssen.
Denn das, was uns verbindet,
wird stärker sein als das,
was uns jetz trennt.
Und die Liebe wird all das bewahren,
was wir füreinander gewesen sind.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
Mit ganzer Macht
Mit ganzer Macht
und doch voller Zärtlichkeit
erfüllt dich die Trauer
um das geliebte Tier.

Sie sucht Geborgenheit
in deinen Erinnerungen
und ein Zuhause
in der Stille deines Herzens.

Lass die Trauer bei dir sein,
bis die Zeit dich behutsam
aus ihrer Umarmung löst.
Author: Quelle: eingeschickt am 09.02.2007
   
3 Tage im Leben
Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht, um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat.
Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Jugend sahst. Du wirst langsame überlegte Schritte sehen, wo Du einst Energie erblicktest. Und Du wirst Schlaf sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen läßt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen.
Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, daß nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen von Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, daß eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden. Und in den Momenten, in denen Du darauf wartest, daß Dir all unser gewöhnliches Leben passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlangstreichen spüren - nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf den Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht liebster Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die drei bedeutsamen Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.
Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung Deines Haustieres - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrig bleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren . wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.
Author: Quelle: eingeschickt am 27.01.2007
   
Ich bin nicht weit weg...
Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das was ich für euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt,
gebraucht nie eine andere Redensweise.
Seid nicht feierlich oder traurig,
lacht weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich,
damit mein Name im Hause ausgesprochen wird -
so wie es immer war - ohne eine andere Bedeutung -
ohne die Spur eines Stotterns,
das Leben bedeutet das, was es immer war;
Der Faden ist nicht durchgeschnitten!
Warum sollte ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?

Ich bin nicht weit weg.
Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
Author: Quelle: eingeschickt am 27.01.2007
   
Der Kreis hat sich geschlossen
Ihr sollt nicht um mich weinen ich habe ja gelebt.
Der Kreis hat sich geschlossen der zur Vollendung strebt.
Glaubt nicht ich bin gestorben, dass wir uns ferne sind.
Es grüßt Euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.
Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh;
send ich als Stern vom Himmel Euch meine Grüße zu.
Author: unbekannt Quelle: eingeschickt am 17.01.2007
   
Wenn es soweit ist...
Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich wach -
was Du dann tun mußt - tu es allein.

Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Daß du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.

An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -
muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehn.
Wir lebten zusammen in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.

Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehn muß.
Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
EIn letzter Blick ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, daß Dein Herz um mich weint
Author: unbekannt
übersetzt von Werner Schuster
Quelle: eingeschickt am 16.01.2007
   
Die Regenbogenbrücke
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...
Author: Paul C. Dahm,
übersetzt von Christel Wysocki
Quelle: eingeschickt am 16.11.2006
   
Im Tal des Regenbogens
Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir so viel Glück gebracht,
musstest gehen, bist nun fort,
weit an einem schönen Ort.

Regenbogen, Wasserfall,
grüne Wiesen überall,
spielen, toben, frohes Treiben
hier willst Du ganz sicher bleiben.

Kleines Seelchen warte dort,
wart auf mich an diesem Ort,
eines Tages, Du wirst sehen,
werden wir uns wieder sehen.

Wenn wir uns dann wieder sehen,
werden wir gemeinsam gehen,
in die Ewigkeit, ins Morgen,
hier gibt es nie wieder Sorgen.

Mensch, sei gut zu Deinem Tier,
denn gemeinsam wollen wir,
doch die Ewigkeit verbringen.

Kleines Seelchen in der Nacht,
hast mir oftmals Freude gemacht,
Dank, sag ich an dieser Stelle,
geh nun über diese Schwelle.

Geh nach Haus zu all den Lieben,
sieh sie warten auf Dich drüben,
mach Dir keine Sorg` um mich,
Seelchen, ich vergesse` Dich nicht!
Author: Eva Göritz Quelle: eingeschickt am 29.9.2006
   
Letzter Weg
Diesen Weg muss ich alleine gehen,
mit vier Beinen ohne Dich,
mein zweibeiniger Freund.
Der laue Wind wird wieder kühler wehen,
die Sonne früher untergehen,
bis wir beide wieder vereint.

Ich weiß, Du wirst sehr traurig sein
und manche Träne um mich weinen.
Unsere Wege musst gehen Du nun ganz allein.
Doch lass nicht zu viel Trauer in Dein Herz hinein,
bis die Sonne wird wieder über uns scheinen.

Verwandte Seelen wie wir,
entfernen sich niemals so weit,
dass sie ihr Klingen nicht mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe,
jenseits der Gefüge von Raum und Zeit.
Ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit wird sie wieder zusammenführen.

Darum mein treuer Freund,
lass mich nun gehen
und sei für eine neue Begegnung bereit.
Links von der Regenbogenbrücke werden wir uns wiedersehen
und mit sechs Beinen unseren Weg wieder zusammen gehen
an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit.
Author: Andreas Grasl Quelle: eingeschickt am 6.9.2006
   
Gehen lassen
Du warst bei mir bis zum Ende
und auch nachdem ich gegangen war,
hast Du mich gehalten,
und als meine Seele meinen Körper verließ,
blickte ich hinab und sah Dich weinen.

Ich würde Dir so sehr sagen wollen,
dass ich verstanden habe.
Du tatest dies für mich.
Ich versuchte Dir auf meine Art zu sagen,
dass es Zeit für mich war, zu gehen,
und ich danke Dir für Dein Verständnis.
Niemand wird meinen Platz einnehmen,
aber die ich hinter mir lasse
brauchen Deine Liebe und Zuneigung,
so, wie ich sie hatte.

Du denkst immer noch an mich
und da sind Momente, in denen Du versuchst,
Deine tränengefüllten Augen zu verbergen ,
aber bitte, sei glücklich und denke nicht an Trauer,
denke daran, wie ich Dich glücklich gemacht
und zum Lachen gebracht habe mit den lustigen Dingen, die ich tat.

Ich danke Dir dafür, dass Du mich geliebt hast,
für mich gesorgt hast,
und dass Du den Mut hattest,
mich mit Würde gehen zu lassen.
Author: unbekannt Quelle: eingeschickt am 31.7.2006
   
Bär Bruno
Der Bruno-Bär, er war mitnichten
willkommen außerhalb der Fichten.
Zumindest nicht im Bayernland,
"Problembär" wurd er dort genannt.

Er war gewitzt, er war nicht lahm,
und wenn der kleine Hunger kam,
so kaute er gern mal ein Schaf-
weil auch der Mensch das schließlich darf.

Wie sollte er wohl ahnen können,
dass Menschen ihm kein Essen gönnen?
Ihm war die ganze Zeit nicht klar,
dass er der neue Staatsfeind war.

So trottete er durch die Wälder,
durchquerte Bäche, Wiesen, Felder
und rupfte dann und wann ein Huhn-
so wie es auch die Bauern tun.

Die Menschen schürten Mordgelüste,
ganz so, als ob der Bruno wüsste,
dass er im Unrecht sich befand,
und besser jetzt als gleich verschwand.

So machte er sich auch nichts draus,
nahm hier mal ein Kaninchen aus,
und dort, wenn ihn der Hunger quälte,
er auch gern mal ein Lämmlein schälte.

Die Pläne der erzürnten Rächer,
zu stellen diesen Schwerstverbrecher,
erschienen nicht sehr praktikabel.
Man schämte sich: "Oh Gott! Blamabel!"

Der Meister Petz ging währenddessen
ganz gern auch mal im Ausland essen.
Er stapfte unbeschwert umher,
und liebte dieses Leben sehr.

Doch weiterhin der Jägersrat
beratschlagte sein Attentat.
Bis eines Abends, kurz nach achte,
ein Anruf dann die Hatz entfachte.

Der Koch der Wirtschaft "Rotwandhaus",
der sah zum Küchenfenster raus.
Und als er Bruno dort erblickte,
er dies flugs durch den Hörer schickte.

"'Nen schönen guten Tag, Herr Wüst,
ich sehe was, das Du nich siehst.
Es ist der Bär, er hat Bedarf
an Nahrung und verspeist mein Schaf."

"Doch hören Sie", sagt er verdutzt,
noch während er die Brille putzt.
"Die Kühe haben ihn gestört
Sie jagen ihn, nicht umgekehrt!"

Die Jäger brachen auf zur Schlacht,
zur Kümpflalm ganz aufgebracht.

Und schließlich dann, in dunkler Nacht
wurd Bruno feige umgebracht.

Ich hege leise den Verdacht:
Bestimmt hat's ihnen Spaß gemacht.
Author: fuzzbrowse Quelle: eingeschickt am 30.6.2006
   
Der Bärentöter
Die Welt wird immer trister
dank dem bayrischen Umweltminister
lässt einfach den Bär Bruno erschiessen
tut allen Tierfreunden das Leben vermiesen

also liebe Bayern seit so nett
reibt ein den Herrn Werner Schnappauf mit Brunos Bärenfett
lasst in Miesbach eine Messe lesen zu Brunos Ende
und schickt den Bärentöter in Rente!
Author: Heinz Otto Quelle: eingeschickt am 29.6.2006
   
Bitte
O Gott, erhöre unsere demütige Bitte
für unsere Freunde, die Tiere,
und besonders für die verfolgten Tiere,
für die überlasteten, Hunger leidenden
und für die grausam behandelten Tiere!

Für all jene armen, in Gefangenschaft
befindlichen Geschöpfe,
die mit ihren Flügeln an die Gitterstäbe
ihrer Käfige schlagen.

Wir bitten, Herr, für sie um Dein Mitleid
und um Deine Gnade; und für diejenigen,
denen ihre Pflege obliegt,
bitten wir um ein barmherziges Herz.
Author: Albert Schweizer Quelle: eingeschickt am 28.6.2006
   
Abschied
Lautlos schwebt ein Blatt vom Baum,
ganz allein,
viel zu früh.
Ein Windhauch entführt es meinem Blick.
Es wird irgendwann ein neues Blatt geben,
doch kann es nie wieder so sein wie du.
Author: Annegret Kronenberg Quelle: gedichte-garten.de
   
Der letzte Tag
An dem Tag,
dem keine Nacht mehr folgte,
die Vögel vor deinem Fester
ihr allerschönstes Lied sangen,
der Morgentau wie Tränen
auf den Blüten lag,
schlossest du still deine Augen
und hauchtest ganz leise
dein Leben aus.
Author: Annegret Kronenberg Quelle: gedichte-garten.de
   
Aktuelles
Heute gedenken wir u.a.
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In guter Erinnerung
Sally, Katze
 
* 06.05.2003
† 04.01.2009